Organisations­entwicklung

Wir hel­fen Ihnen bei der Ent­wick­lung einer pas­sen­den Struk­tur und Orga­ni­sa­ti­on für Ihr Gesund­heits­un­ter­neh­men.

Spezifische
Lösungen

Klei­ne, mitt­le­re oder gro­ße Gesund­heits­un­ter­neh­men oder Kli­nik­grup­pen erfor­dern jeweils spe­zi­fi­sche Lösun­gen für Füh­rung und Orga­ni­sa­ti­on.

Als Prak­ti­ker ken­nen wir die Gren­zen und Mög­lich­kei­ten der Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung und schaf­fen mit Ihnen die für Sie pas­sen­de Struk­tur.

55 bis 70 Pro­zent der Gesamt­kos­ten eines Kran­ken­hau­ses sind Per­so­nal­kos­ten. Jüngs­te Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­ums betref­fend die Per­so­nal­struk­tur in der Pfle­ge stel­len sehr vie­le Kran­ken­haus­trä­ger vor gro­ße Beset­zungs- und damit Leis­tungs­pro­ble­me. Dass die Per­so­nal­kos­ten im Pri­mär­be­reich seit Jah­ren schnel­ler stei­gen als die damit ver­bun­de­nen Ein­nah­men, muss sei­tens der Kran­ken­häu­ser durch Mehr­leis­tung und durch effi­zi­en­te­ren Per­so­nal­ein­satz dort aus­ge­gli­chen wer­den, wo es kei­ne star­ren Vor­ga­ben gibt.

Antegrad hilft bei:

1. Auf­stel­lung von Per­so­nal- und Per­so­nal­qua­li­fi­ka­ti­ons­kon­zep­ten für den Pri­mär­be­reich in der Gegen­wart und – abge­stimmt auf die Unter­neh­mens- und medi­zi­ni­sche Ent­wick­lungs­stra­te­gie – für die Zukunft. Die Zukunfts­kon­zep­te wer­den dabei von Antegrad mit Busi­ness­plä­nen unter­legt, um sach­lich und wirt­schaft­lich Chan­cen, Zeit­räu­me und Risi­ken eben­so auf­zu­zei­gen wie Hand­lungs­op­tio­nen, falls die Rea­li­tät und der Plan mit der Zeit aus­ein­an­der­lau­fen.
2. Ent­wick­lung von effi­zi­en­ten Betriebs­or­ga­ni­sa­ti­ons-Kon­zep­ten und Berech­nung des kon­kre­ten Mit­ar­bei­ter­pro­fils und Volu­mens für die Auf­ga­ben im Sekun­där und Ter­tiärbe­reich.
3. Bench­marks als Basis für Make-or-Buy-Ent­schei­dun­gen
4. Kon­zep­ti­on leis­tungs­fä­hi­ger Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren, Ent­wick­lung des Trans­for­ma­ti­ons- und Ent­wick­lungs­plans und Auf­set­zen einer Erfolgs­rech­nung für die­se Berei­che (Unter­le­gung jeder Make-or-Buy-Ent­schei­dung mit ihrem betriebs­wirt­schaft­li­chen Rechen­mo­dell und Con­trol­ling Tool).
5. Ope­ra­ti­ve Umset­zung der Per­so­nal­ent­wick­lun­gen und ‑ver­än­de­run­gen

Geht es im Pri­mär­be­reich um Markt­ni­schen, markt­fä­hi­ges Leis­tungs­port­fo­lio, in der Regi­on abge­stimm­te Leis­tungs­ver­tei­lung, Koope­ra­tio­nen und geziel­ten Wett­be­werb, geht es im Sekun­där- und Ter­tiärbe­reich eher um Effi­zi­enz und opti­ma­le Unter­stüt­zung der Pri­mär­leis­tung in Orga­ni­sa­ti­on, Leis­tungs­an­ge­bot und Kos­ten.

Betriebs­or­ga­ni­sa­ti­ons-Kon­zep­te Pri­mär­be­reich:
Markt­ana­ly­sen, Wett­be­werbs­ana­ly­sen, epi­de­mio­lo­gi­sche und demo­sko­pi­sche Ent­wick­lun­gen bestim­men die Rah­men­be­din­gun­gen für jede medi­zi­ni­sche Fach­ab­tei­lung. Das detail­lier­te Ent­wi­ckeln eines spe­zi­fi­schen Leis­tungs­port­fo­li­os für jede Fach­ab­tei­lung ist über­le­bens­wich­tig und damit eine wesent­li­che Auf­ga­be der Unter­neh­mens­lei­tung.

Antegrad unter­stützt die Unter­neh­mens­lei­tung bei
- der Schaf­fung von Trans­pa­renz bezüg­lich des Mark­tes bzw. der Chan­cen und Risi­ken des bestehen­den Leis­tungs­port­fo­li­os
- der Abstim­mung eines Zukunfts­kon­zep­tes für jede Fach­ab­tei­lung und der gemein­sa­men Erar­bei­tung eines Ent­wick­lungs­plans in Leis­tung, Aus­bil­dung und Per­so­nal­struk­tur
- der Steue­rung des Umset­zungs­pro­zes­ses und der Ana­ly­se des Fort­schritts und Abwei­chun­gen
- der Iden­ti­fi­ka­ti­on von Chan­cen für Koope­ra­ti­on und sek­tor­über­grei­fen­der Ver­sor­gungs­kon­zep­tio­nen
- deren Umset­zung und Finan­zie­rung

Betriebs­or­ga­ni­sa­ti­ons-Kon­zep­te im Sekun­där­be­reich:
Oft besteht fol­gen­de Situa­ti­on:
- Der Sekun­där­be­reich ver­rech­net sei­ne Kos­ten. Die Leis­tungs­trä­ger im Pri­mär­be­reich sind unzu­frie­den, da Ihnen hier (nach eige­nem Emp­fin­den) zu hohe Kos­ten zuge­rech­net wer­den.
- Der Sekun­där­be­reich hat wegen der Kos­ten­ver­rech­nung kei­nen „ech­ten“ Leis­tungs­druck.
- Die Effi­zi­enz (Anzahl Unter­su­chun­gen /Zeiteinheit, etc.) ist gegen­über dem „Markt“ gering, War­te­zei­ten sind zu lang.
- Es bestehen Span­nun­gen zwi­schen Sekun­där­dienst­leis­tern und Pri­mär­leis­tern.

Antegrad hilft dabei, den gesam­ten Leis­tungs­pro­zess mit den Pri­mär­pro­zes­sen abzu­stim­men. Nur eine Opti­mie­rung des gesam­ten Pro­zes­ses (von der Bestel­lung des Bedarfs bis hin zum schrift­li­chen Vor­lie­gen des Unter­su­chungs­er­geb­nis­ses) ermög­licht eine sprung­haf­te Ver­bes­se­rung anstatt gegen­sei­ti­ger Schuld­zu­wei­sun­gen. Antegrad ana­ly­siert die kon­kre­ten Pro­ble­me und lie­fert Lösungs­sze­na­ri­en. Wir ent­wi­ckeln die Umset­zungs­pla­nung und set­zen die Kon­zep­te auch um.

Betriebs­or­ga­ni­sa­ti­ons-Kon­zep­te im Ter­tiärbe­reich:
Im Ter­tiärbe­reich fin­den wir sehr oft:
- Dienstar­ten-Orga­ni­sa­ti­on (statt Prozess/Team)
- gewach­se­ne Orga­ni­sa­ti­on in Auf­bau und Ablauf
- gerin­ge Trans­pa­renz
- wenig Sach­kennt­nis auf Ebe­ne der Geschäfts­füh­rung

Dies führt zu:
- gerin­ger Leis­tungs­ef­fi­zi­enz
- gerin­gem Anse­hen der Ter­tiärdienst­leis­ter im Haus (Tech­nik, IT, etc.)
- „Kluft“ zwi­schen medi­zi­ni­schem und nicht medi­zi­ni­schem Per­so­nal
- deut­lich zu hohe ope­ra­ti­ve Kos­ten für Bau, Tech­nik, IT, Admin, etc. – bei gleich­zei­tig objek­tiv gerin­ger Leis­tungs­fä­hig­keit, extrem lan­ger Pro­jekt­lauf­zei­ten und sub­jek­tiv wahr­ge­nom­me­ner gerin­ger Kom­pe­tenz

Antegrad hilft sehr genau, die Auf­ga­ben für den Ter­tiärbe­reich fest­zu­le­gen und die Pro­zes­se zum Abruf der Leis­tun­gen zu stan­dar­di­sie­ren. Wir unter­stüt­zen Sie dabei, moder­ne Leis­tungs­kon­zep­te zu ent­wi­ckeln und umzu­set­zen (z.B. dezen­tra­le Spei­sen­ver­sor­gung oder digi­ta­le Sup­ply Chain). Die Vor­ge­hens­wei­se von Antegrad ist dabei, sich immer mit dem Kun­den abzu­stim­men. Wir emp­feh­len eine Exper­ten-Sicht für die „neue Orga­ni­sa­ti­on“. Somit unter­schei­den wir uns von Bera­tern, die die Orga­ni­sa­ti­on und Leis­tung „Bot­tom up“ mit den Leis­tungs­trä­gern nach ihren eige­nen Vor­stel­lun­gen ent­wi­ckeln. Antegrad bezieht sich auf sei­ne lang­jäh­ri­ge ope­ra­ti­ve Erfah­rung in ver­schie­de­nen Bran­chen, um effi­zi­en­te Ansät­ze in das Kran­ken­haus über­tra­gen zu kön­nen.

Ob es uns gefällt oder nicht – wir befin­den uns als Kran­ken­haus im Wett­be­werb mit Nie­der­ge­las­se­nen und mit ande­ren Kran­ken­häu­sern. Kran­ken­haus ist ein Geschäft und zum Jah­res­en­de erwar­tet der Kran­ken­haus­trä­ger, dass das Kran­ken­haus Gewin­ne macht. Falls dem dau­er­haft nicht so sein soll­te, stel­len sich die „übli­chen unter­neh­me­ri­schen Grund­satz­fra­gen“ nach der Auf­recht­erhal­tung von Betrieb und Leis­tung.

Auch wenn die­ser Ansatz makro­öko­no­misch und ethisch reich­lich Ansatz für Dis­kus­si­on bil­det, heu­te und in den kom­men­den Jah­ren gilt dies als Rah­men­be­din­gung für jede Geschäfts­füh­rung eines Kran­ken­hau­ses.

Folg­lich soll­te die Geschäfts­füh­rung die Kos­ten und Leis­tun­gen des Hau­ses genau und sicher nach­voll­zie­hen kön­nen. Sie soll­te wis­sen, wel­che Leis­tun­gen Ertrag brin­gen und wel­che nicht, wel­cher Bereich eine zu hohe und wel­cher eine ange­mes­se­ne Kos­ten­struk­tur hat und soll­te steu­ern, wohin Ent­wick­lungs­gel­der flie­ßen.

Die­se Trans­pa­renz der Finanz­sys­te­me ist Grund­vor­aus­set­zung für jede unter­neh­me­ri­sche Steue­rung. Es stellt sich aller­dings die Fra­ge, ob das Finanz­sys­tem so auf­ge­setzt ist, dass die­ser Anspruch erreicht wer­den kann. Oder ist es nicht so, dass kein Chef­arzt die Kon­fron­ta­ti­on mit Zah­len ernst nimmt, weil schlicht die Zah­len nicht stim­men bzw. nicht trans­pa­rent und klar zuge­ord­net wer­den kön­nen?

Antegrad ent­wi­ckelt zusam­men mit sei­nen Kun­den das pas­sen­de Finanz- und Steue­rungs­sys­tem. Abge­lei­tet aus der Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur emp­feh­len wir ein­fa­che Finanz­struk­tu­ren und kla­re Regeln der Kos­ten und Erlös­ver­tei­lung – und set­zen die­se um.

Muss ein Kran­ken­haus sei­ne Bau­pro­jek­te selbst steu­ern und durch­füh­ren?

Kön­nen wir erwar­ten, dass die Mit­ar­bei­ter einer Kran­ken­haus-Bau­ab­tei­lung die­se pro­fes­sio­nell leis­ten kön­nen?

Müs­sen wir jeden Labor­wert, der für die Pati­en­ten gebraucht wird, im haus­ei­ge­nen Labor bestim­men?

Braucht das Kran­ken­haus eige­ne Werk­stät­ten und falls ja, was genau sol­len die tun und was nicht und wer zieht die Gren­ze?

Braucht es eine eige­ne Küche und muss der Rei­ni­gungs­dienst mit eige­nem Per­so­nal geleis­tet wer­den?

Die Fra­gen sind in allen Häu­sern irgend­wie beant­wor­tet – aber die Gren­zen zwi­schen Eigen­her­stel­lung und Ver­ga­be sind viel­fach nicht bewusst gezo­gen. Sie haben sich ent­wi­ckelt und es ist unklar, ob die bestehen­de Auf­tei­lung zwi­schen Make or Buy zu guten Ergeb­nis­sen führt, effi­zi­ent, schnell, ange­mes­sen und kos­ten­güns­tig ist.

Antegrad hin­ter­fragt dies in aller Tie­fe und gibt der Geschäfts­füh­rung eine sehr dif­fe­ren­zier­te Ant­wort — ver­bun­den mit einer sachlich/zeitlich und mone­tä­ren Poten­ti­al­dar­stel­lung. Antegrad prüft die bestehen­den Kom­pe­ten­zen und Optio­nen in allen Funk­tio­nen und emp­fiehlt die idea­le Make-or-Buy-Schnitt­stel­le. Wir erstel­len den Trans­for­ma­ti­ons­plan und über­neh­men das Pro­jekt­ma­nage­ment in der Trans­for­ma­ti­on und Ent­wick­lungs­pha­se und für Schlüs­sel­pro­jek­te (inkl. Bau). Antegrad macht den Ter­tiärbe­reich trans­pa­rent, die Leis­tun­gen markt­fä­hig und im Markt ver­gleich­bar. Wir kön­nen die Berei­che für den Zeit­raum der Trans­for­ma­ti­on lei­ten, die Trans­for­ma­ti­on leis­ten und Talen­te ent­wi­ckeln, die die Orga­ni­sa­ti­on nach Aus­schei­den von Antegrad wei­ter ent­wi­ckeln kön­nen.

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Auf einen Blick

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Wir ver­hel­fen Ihrem Gesund­heits­un­ter­neh­men auf allen Ebe­nen zu einer bes­se­ren Stra­te­gie und Orga­ni­sa­ti­on.
In fol­gen­den Punk­ten unter­stüt­zen wir Sie:

Organisa­tionsent­wicklung

Wir hel­fen Ihnen bei der
Ent­wick­lung einer pas­sen­den Struk­tur und Orga­ni­sa­ti­on für Ihr Gesund­heits­un­ter­neh­men.

Portfolio­entwicklung

Wir unter­su­chen Ihre Fach­ab­tei­lun­gen genau und ent­wi­ckeln auf die­ser Basis das idea­le Port­fo­lio für Ihren indi­vi­du­el­len Ziel­markt.

Entwicklung & Steuerung des gesamten Tertiär-Bereichs

Wir ver­bes­sern Leis­tung und Effi­zi­enz in allen Teil­be­rei­chen Ihres Unter­neh­mens – von der Spei­se­ver­sor­gung bis zur Zentral­sterilisation.

Unter­nehmens­steuerungs­systeme

Mit einem indi­vi­du­el­len Unter­neh­mens­füh­rungs­sys­tem wird Ihr Kran­ken­haus trans­pa­ren­ter gestal­tet und Visio­nen ein­fach umge­setzt.

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Als Inte­rims Mana­ger hel­fen wir Ihnen bei der Ver­bes­se­rung Ihres Manage­ments, set­zen Ver­än­de­run­gen um und unter­stüt­zen Sie auf allen Ebe­nen.

Koopera­tions­ent­wicklung & Fusion

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Digita­lisierung &
­IT-Entwicklung

Wir beglei­ten Sie kom­pe­tent auf dem Weg der Digi­ta­li­sie­rung – vom Vor­ge­hens­kon­zept über die Digi­tal­stra­te­gie­ent­wick­lung bis zur Umset­zung.

Business­management & Training

Antegrad ent­wi­ckelt effi­zi­en­te Manage­ment­sys­te­me, hilft bei deren Umset­zung und bil­det die Füh­rungs­kräf­te fort.